24. Hauptversammlung des Verbandes NÖ VHS
Neue Doppelspitze für Niederösterreichs Volkshochschulen: Bildung von der Schule bis ins hohe Alter
Der Verband der Niederösterreichischen Volkshochschulen stellt die Weichen für die Zukunft: Mit der Wahl von Doris Hahn, Landtagsabgeordnete aus dem Bezirk Tulln, im Rahmen der 24. Hauptversammlung zieht eine erfahrene Bildungsexpertin an die Spitze der Erwachsenenbildung im Land. Lukas Michelmayr, Landtagsabgeordneter aus dem Bezirks Amstetten, wurde in seiner Funktion als Vorsitzender bestätigt.
Zudem wurde Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig zur Ehrenvorsitzenden gewählt und für ihr langjähriges Wirken im Landesverband der VHS NÖ ausgezeichnet. Gemeinsam mit den 69 regionalen Volkshochschulen steht das lebenslange Lernen als starker Motor für die Regionen im Mittelpunkt.
Bildung endet nicht mit dem Schulabschluss – sie begleitet uns ein Leben lang. Mit dieser Überzeugung übernimmt LAbg. Doris Hahn die Funktion als neue Vorsitzende des Verbands der NÖ Volkshochschulen. Die engagierte Mittelschuldirektorin und Bildungsgemeinderätin bringt jahrzehntelange Erfahrung aus der Praxis und der Kommunalpolitik in ihre neue Rolle ein.
„Bildung und lebensbegleitendes Lernen sind für mich persönliches Herzensthema und täglicher Antrieb zugleich. Ob in der Schule oder in der Erwachsenenbildung: Es geht darum, Menschen Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie ihre Zukunft aktiv gestalten können. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit unseren 69 Volkshochschulen in Niederösterreich moderne Bildungschancen direkt vor die Haustür der Menschen zu bringen“, so die neue Vorsitzende.
Große Ehrung und Dank an Ulrike Königsberger-Ludwig
Ein besonderer und emotionaler Höhepunkt der Versammlung war die Verabschiedung und Ehrung der bisherigen Vorsitzenden Ulrike Königsberger-Ludwig. Für ihr langjähriges, außergewöhnliches Engagement rund um die Erwachsenenbildung in Niederösterreich wurde ihr von den Delegierten einstimmig der Titel der Ehrenvorsitzenden verliehen. Zudem wurde sie für ihre verdienstvolle Arbeit mit der renommieren Josef-Lehrl-Plakette ausgezeichnet. Der Verband und das neue Führungsteam sprachen ihr ihren tiefsten Dank für ihren unermüdlichen Einsatz aus.
Die 69 NÖ Volkshochschulen: Bildung direkt vor der Haustür
Mit insgesamt 69 Volkshochschulen im gesamten Bundesland bildet der Verband das engmaschigste Bildungsnetz Niederösterreichs; egal ob in den Städten oder im ländlichen Raum. Die Volkshochschulen sind verlässliche Ankerpunkte für persönliche Weiterentwicklung, berufliche Qualifizierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Für jeden Lebensabschnitt das Passende
Das Kursprogramm der niederösterreichischen Volkshochschulen deckt ein breites Spektrum ab, das weit über klassische Sprachkurse hinausgeht:
- Gesundheit & Prävention: Von Rückengymnastik über Yoga bis hin zu Ernährungsworkshops – Gesundheitsbildung vor Ort hält die Menschen fit und selbstständig.
- Sprachen & Integration: Sprachkurse von Anfänger- bis Fortgeschrittenenniveau bilden die Basis für beruflichen Erfolg und gelungenes Zusammenleben.
- Digitale Kompetenzen: Smartphones, KI, Online-Amtswege und IT-Sicherheit: Die VHS macht Jung und Alt zukunftsfit für die digitale Welt.
- Kultur, Kreativität & Umwelt: Das Angebot reicht von handwerklichen Techniken und Kunstgeschichte bis zu Vorträgen rund um Nachhaltigkeit und Klimaschutz.
- Basisbildung & Zweiter Bildungsweg: Niemand wird zurückgelassen – Angebote zum Nachholen von Abschlüssen eröffnen neue berufliche Perspektiven.
Ein starker Partner für die Gemeinden
Als Bildungsgemeinderätin weiß LAbg. Doris Hahn um den unschätzbaren Wert der Volkshochschulen für die Regionen: „Unsere Volkshochschulen sind nicht nur Lernorte, sondern vor allem Orte der Begegnung. Sie stärken die Lebensqualität in unseren Gemeinden und machen Niederösterreich als Bildungs- und Lebensstandort zukunftssicher.“
Gemeinsam mit dem gesamten Team des Verbands möchte die neue Vorsitzende in den kommenden Jahren den Fokus verstärkt auf den gesellschaftlichen Wandel, innovative Lernformen und zeitgemäße Digitalangebote sowie die enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden legen.
